Grundrecht Wohnen sollte nicht weiter verletzt werden!
 



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FRAU 42 SUCHT 1-2 ZI. in/um KARLSRUHE - BITTE HÖREN SIE MIR ZU!:

Ich bin eine  42 Jahre junge Frau, und ich bewerbe mich aus folgenden Gründen mit einem Wohnberechtigungsschein für diese Wohnung (ob dieser bei Ihrem Angebot zum Tragen kommt, weiß ich nicht):

ich bin von Beruf gelernte Bürokommunikationsassistentin. Früher hieß es mal anders. Ich war bisher beim Ehegatten beschäftigt (Telefonate, Schriftverkehr,Verkauf), gehe nun nach einer friedlichen Trennung eigene Wege, darum bin ich drzt. u. selbstverständlich vorübergehend arbeitssuchend u. erhalte für diese Zeit der Umorientierung Geld vom Amt, bis alles wieder normal anläuft. Zusätzlich hatte ich eine nicht so gut gelaufene Operation im Unterleib, die mich für eine gewisse Zeit berufsunfähig macht, daher kommt mein Geld vom Sozialamt. Ich möchte aber in meinem Rahmen wieder arbeiten! 

 

Von mehreren amtlichen und privaten und halbprivaten Stellen wird man Ihnen bestätigen, daß ich ein gewissenhafter und zuverlässiger Mensch bin, der niemals seine Miete veruntreuen wird, und daß ich ordentlich bin. Ich stelle Ihnen gerne alle Referenzen und nötigen Auskünfte zur Verfügung, ich bin offen und verstehe, daß ein Vermieter wissen möchte, wen er im Hause hat.

 

Ich bin auch trotz allem ein offener, lebensbejahender Mensch, mit einem Blick für das Wesentliche! Meine Mietzahlungen erfolgen also pünktlich und zuverlässig. Mietrückstände oder Schufaeinträge hat es nachweislich nie gegeben, das bleibt auch so. Man hat mir nie eine Wohnung gekündigt.

Ich bin Nichtraucherin, sehr ruhig, habe ein sauberes Erscheinungsbild, habe keine Kinder und möchte alleine einziehen. Kaution etc. sind kein Problem. Ich zahle auch gerne ein bis zwei Monatsmieten mehr als Kaution, als weitere Sicherheit für den Mieter, da hätte ich Hilfe von außen; ebenso habe ich einen Bürgen - dieser stürzt sich nicht blind in eine Bürgschaft, sondern kennt mich und weiß, daß er mit mir auf der sicheren Seite ist.

Ich suche nun schon sehr lange, seit Nov. 11, und gesünder wird man dadurch auch nicht; Wohnungslosigkeit zermürbt, ich lebe derzeit auf engstem Raum bei Freunden, unzumutbar für beide Teile, und so erhole ich mich nie mehr, um dann wieder arbeiten und leben zu können! Dann entsteht wieder genau diese Art von Sozialfall, auf die dann heruntergeschaut wird - obwohl ich und so viele andere sicher auch wieder arbeiten, leben und wohnen wollten! Ist das nicht grotesk und mehr als traurig?

Ein Kreislauf aus "ohne Wohnung keine Arbeit und ohne Arbeit kein Leben" droht auf Dauer; ich aber möchte wie gesagt wieder am normalen Leben teilhaben, nach meinen Fähigkeiten arbeiten

- und wieder ein Heim haben, auf das ich achten kann, und das ich zur nächsten Weihnacht schmücken kann, denn dieses Weihnachten stand ich nur tieftraurig vor Ihrer aller schön hergerichteten Fenster und vor den Balkonen, und ich selbst konnte kein Fenster verzieren und leuchten lassen. Ein elendes Gefühl...

Jeder kann in eine solche Lage kommen - und wie kann es da sein, daß keiner einem eine Chance geben möchte, wenn man ansonsten ein wirklich ordentlicher und zuverlässiger Mensch ist?

Die Vermieter sprechen oft von schlechten Erfahrungen mit Leistungs-Empfängern - nun, wenn ich mich auf alle schlechten Erfahrungen  berufen wollte, die ich gemacht habe, dann dürfte ich nie mehr mit jemandem reden und auf jemandes Hilfe oder Offenheit hoffen!

Ich hoffe nun von Herzen, daß diese Zeilen jemanden erreichen und diese Zeit ohne ein Heim endet!

 

Festnetz:  0721-75407963, Mail: briefe2012(at)web.de
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16.1.12 12:11
 



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